Ein Stück Heimatliebe – Welle der Solidarität für die Fasanerie

Den unten stehenden Artikel durften wir mit freundlicher Genehmigung des Lilienjournals übernehmen.

Die Wiesbadener Stadtgesellschaft zeigt sich derzeit von ihrer besten Seite. Nach der Betroffenheit über die Sturmschäden Anfang August, vor allem im Natur- und Pflanzenpark Fasanerie, brach eine gewaltige Welle an Hilfsangeboten los, die bis in den Herbst anhält. Verdientermaßen, für dieses immer noch kostenlose Freizeit- wie Lernangebot so nah an der Stadt und doch mitten im Wald. Bürger, Ämter, städtische Gesellschaften und Firmen zeigten ihre Solidarität mit der Fasanerie und packten bei Aufbau mit an oder spendeten Geld. Von Mario Bohrmann

Es war die Nacht auf den 1. August. Ein schweres Sommergewitter brachte heftigen Sturm mit sich und schob im Zick-Zack-Kurs eine sogenannte Böenwalze vor sich her, die sich durch den Rheingau-Taunus-Kreis und Wiesbaden fraß. Die tornadoartigen Winde hinterließen Schneisen der Verwüstung, vor allem im Stadtwald zwischen Eiserner Hand und Platte, also mitten durch die Fasanerie.

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Ausstellung „Reineke & Grimbart“ in der Fasanerie

Ausstellungsplakat „Reineke & Grimbart“ in der Fasanerie

Ausstellung „Reineke & Grimbart“ in der Fasanerie

Am 29. März 2017 wurde die naturpädagogische Ausstellung zum Thema „Reineke & Grimbart“ in der Fasanerie eröffnet. Die Ausstellung zum Thema Fuchs und Dachs ist bis Ende Oktober 2017 in der Besucherinformation täglich bis circa 17 Uhr geöffnet – außer Montags.

Seit Herbst letzten Jahres haben Fuchs und Dachs ein neues Gehege in der Fasanerie. Die Ausstellung widmet sich daher diesen beiden Tieren mit dem Fabelnamen Reineke und Grimbart. Anhand eines großen Querschnittsmodells des unterirdischen Baus der beiden Tiere können die Parkbesucher direkt in die unterirdische Welt der beiden Tiere schauen und das ansonsten verborgene Lebensumfeld kennen lernen.

Querschnittmodell

An kleinen Erfahrungsstationen, großen Informationsplakaten und angebotener Literatur kann man sich darüber hinaus über die Tiere informieren. Neben dem Blick auf die Lebensweise geht es in der Ausstellung auch um die Bedeutung von Fuchs und Dachs in Symbolik, Mythologie und der kulturgeschichtlichen Entwicklung für den Menschen.

Mit diesem Themenumfeld und der kreativen Umsetzung spricht die Ausstellung „Reineke & Grimbart“ wieder sowohl die „großen“, wie auch die „kleinen“ Fasaneriebesucher an.


Konzipiert und erarbeitet wurde die Ausstellung von den beiden  Fasaneriereferentinnen Frau Alexandra Schmitt und Frau Scarlet Arian. Unterstützt wurden Sie in ihrer Arbeit durch die Referentin Fr. Dr. Carolin Dreesmann, dem Naturpädagogen Hr. Christian Klaproth und den Mitarbeitern der Fasanerie.

Spende der Wiesbadener Jägerschaft …

.. für den zweiten Bauabschnitt  der Greifvogelvoliere.

Die Kollekte der diesjährigen Hubertusmesse in der Marktkirche erbrachte 950 €. Sie wurden am 21.12 von der Wiesbadener Jägerschaft der Tierparkleitung und dem Förderverein übergeben.

Wir danken allen Spendern, der Wiesbadener Jägerschaft und Herrn Pfarrer Dr. Holger Saal für ihr Engagement.

Wiesbadener Volksbank spendet für Greifvogelanlage

Am Mittwoch, den 21. September 2016, durfte der Förderverein Fasanerie Wiesbaden e.V. eine Spende in Höhe von 5.000,- EUR für die Finanzierung des zweiten Bauabschnitts der neuen Greifvogelanlage von der Wiesbadener Volksbank entgegennehmen. In diesen Teil der Voliere werden nach Fertigstellung Eulen, Bussarde und Schreiadler einziehen.

Grünflächendezernent Dr. Oliver Franz und die Vorsitzende des Fördervereins Fasanerie Wiesbaden e.V. Conny Kempken bedankten sich bei der Übergabe des symbolischen Schecks beim Vorstandsvorsitzenden der Wiesbadener Volksbank Dr. Matthias Hildner für die großzügige Zuwendung.

Die Baukosten – mit 200.000,- EUR veranschlagt – sind noch nicht vollständig gedeckt, ca. 40.000,- versucht der Förderverein an Spenden zu sammeln, um den bereits eröffneten ersten Bauabschnitt der neuen Greifvogelvoliere wie geplant zu erweitern.

Die Frankfurter Rundschau berichtete über die Spendenübergabe, zum Artikel gelangen Sie hier:

Bericht der Frankfurter Rundschau vom 22.09.2016

 

 

Fuchs-Dachs-Anlage eingeweiht

Am Montag, den 26. September 2016 war es endlich soweit: Die neue Fuchs-Dachs-Anlage, in der allerdings auch Mäuse und Feldhamster wohnen, wurde nach anderthalbjähriger Bauzeit eingeweiht. Möglich geworden war der Bau dieser tunnelartigen Anlage durch die Spende des Wiesbadeners Alfred Weigle und der Alfred-Weigle-Stiftung in Höhe von insgesamt 300.000,- EUR.

Ein großartiges Projekt konnte so realisiert werden, welches den Fasaneriebesuch deutlich attraktiver macht. Die sogenannten Kleinräuber können nun in ihrem Lebensraum und in den Schlafplätzen aus den Fenstern des neu errichteten oberirdischen Tunnels beobachtet werden.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiesbaden Aktuell und Focus Online berichteten ausführlich über die Einweihung der Anlage, die Artikel sehen Sie hier:

Artikel der FAZ vom 28.09.2016

Artikel aus „Wiesbaden Aktuell“ vom 26.09.2016

Aktikel aus „Focus Online“ vom 26.09.2016